Der "Eggersberger Keltengürtel" vom 3. bis 5. September 2010

Der durch die Ausgrabung in Untereggersberg berühmt gewordene „Eggersberger Keltengürtel“ soll den Beginn einer einmaligen Veranstaltungsreihe auf dem Schloss Eggersberg bei Riedenburg symbolisieren.

Dazu wurde im Hofmarkmuseum, das zum Schloss Eggersberg gehört, eigens ein Keltengrab nachgebaut, das mit dem historisch einmaligen „Keltengürtel“ verziert ist.

Das dreitägige Spektakel auf dem Schloss soll einen Einblick geben in die Welt der Kelten, Römer und Bajuwaren. Handwerker, Gaukler, Waffen- und Schaukämpfe, ein Mittelalterdorf mit Markt, eine Feuershow und vieles mehr werden für Jung und Alt geboten. Sogar für Kinder gibt es ein Programm mit Ritterturnier, Kindertöpfern sowie Bogen- und Armbrustschießen.

Nähere Informationen gibt es beim Veranstalter.

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Kurzbesuch in Beilngries

Beilngries vom Hirschberg aus
Da das Altmühltal auch und gerade ein Naherholungsgebiet zwischen München und Nürnberg sowie Regensburg – Ingolstadt – Augsburg ist, liegt es nahe, dass viele Leute einen Kurzbesuch dort einlegen.

Schon von weitem ist die Stadtpfarrkirche St. Walburga mit ihren 52 m hohen Türmen sichtbar. Der Plan für die im neubarocken Stil wieder erbaute Kirche wurde von dem bekannten Münchner Architekten Wilhelm Spannagel im Jahre 1906 entworfen.
Stadtpfarrkirche Beilgries

In der Stadt angekommen kann man feststellen, dass das Stadtzentrum zwar klein, aber umso gemütlicher ist (vor allem wenn die aktuelle Baustelle fertiggestellt ist). Hier ein paar Eindrücke:
Zentrum Beilngries
Trinitas-Kirche Beilgries
Beilngries Zentrum

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt und einem köstlichen Eiskaffee ging’s hoch nach Hirschberg. Während das Schloss von unten aus der Stadt eher klein und wenig dominant wirkt, offenbart sich vor Ort ein ganz anderes Bild:
Schloss Hirschberg
Leider ist das Schloss nicht von innen zu besichtigen, da sich ein Exerzitienhaus darin befindet.

Auf dem Rückweg nach unten in die Stadt machen wir noch Halt am Altmühltaler Abenteuerpark und dem Brauereimuseum:

Altmühltaler Abenteuerpark
Der Abenteuerpark ist eher eine Herausforderung für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Kleinkinder können sich aber auf dem zugehörigen Spielplatz austoben. Gerade wenn man Kinder dabei hat, sollte man auch das Spielzeugmuseum in der Stadt nicht vergessen.
Schließlich verlassen wir die Stadt in Richtung unteres Altmühltal – genauer gesagt Dietfurt -, wobei wir noch einen Blick auf den Ortsteil Kottingwörth mit der Kirche St. Vitus und seinem bekannten Zyklus mittelalterlicher Wandmalereien werfen:
Kottingwörth

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Volksfeste im unteren Altmühltal

Für Einheimische und Gäste gleichermaßen anziehend sind die jährlichen Volksfeste im unteren Altmühltal. Obwohl das Dietfurter Volksfest gerade schon vorbei ist, stehen noch drei weitere bekannte Volksfeste bevor:

  • Vom 12. bis 17. August 2010 folgt als nächstes das Volksfest in Kelheim. Das Fest beginnt mit dem Tag der Vereine„, gefolgt vom „Tag und Nacht der Tracht“, dem Tag der Königinnen“ ,  dem Glückstagmit dem Schafkopfrennen, dem Tag der Generationenund zum Abschluss demTag der Behörden“. Beim Bayernradar gibt es Näheres.
  • Danach folgt das Riedenburger Volksfest vom 19. bis 24. August 2010, das mit einer großen Rockparty am Volksfestvorabend startet. Ein weiterer Höhepunkt ist das Brilliantfeuerwerk am Montag, dem 22. August nach Einbruch der Dunkelheit. Die Sadt Riedenburg präsentiert das Programm im Internet.
  • Den Abschluss bildet das Volksfest in Beilngries vom 3. bis 7. September 2010. Hervorzuheben ist dabei besonders der Festzug am ersten Volksfestsonntag. Einzelheiten gibt es auf der Webseite der Stadt Beilngries.

Viel Spaß noch auf den Volksfesten!

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Zum Baden an den Agatha-See

An heissen Sommertagen ist der Badesee St. Agatha bei Riedenburg besonders beliebt ohne jedoch überlaufen zu sein. So war es auch letzten Sonntag wieder, als wir vor der anstürmenden Gewitterfront noch ein erfrischendes Bad nehmen konnten.

In unmittelbarer Umgebung der Stadt Riedenburg -am Rande des Ortsteils Haidhof – liegt der so genannte Agatha-See. Durch ein kleines Wäldchen von der Sommerrodelbahn getrennt, tut sich ein kleines Badeparadies mit Umkleidekabinen, WC,  Kiosk und ausreichend Parkplätzen auf. Das einmalige Bild mit viel Grün in der Umgebung wird durch die einwandfreie Wasserqualität – in die Liste der EU-Badegewässer aufgenommen – abgerundet. Der Badesee wird ducrh Grundwasser gespeist und ist bis zu sechs Meter tief. Für Kinder ist ein längerer flacher Streifen neben dem Holzkiosk besonders geeignet.

Die Sicherheit des Badesees wird durch das DRK gewährleistet.

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Sonnenwendfeier in Riedenburg mit rauschendem Feuerwerk beendet

Das Riedenburger Stadtfest, das in diesem Jahr in dieser Form zum ersten Mal stattfand, war für die Besucher ein voller Erfolg. Leider kamen bei weitem nicht so viele Besucher, wie das Fest verdient hätte. Aber es war ja Premiere und die Wetterprognose war auch eher bescheiden, was sich aber gottseidank nicht bewahrheitete.

Wir kamen gegen 15.30 Uhr an und hatten angesichts der Leere das Gefühl, wir seien zu früh gekommen. Doch unsere Kinder nutzten die einmalige Gelegenheit und bedienten sich gleich ausgiebig am Spielzeugpark in der „An der Altmühl“ vor der Schiffsanlegestelle. Ob Bobbycar, Traktor, Stelzen oder Hula-Hoop – alles lag einladend zum Spielen bereit. (Bilder – leider nur von der Handykamera – folgen noch)

Weiter ging es mit Ponyreiten und einem Besuch bei den Alpakas (Lama-ähnliche Tiere aus Südamerika). Auch die Hüpfburg und der Schminkstand vor dem Rathaus waren einen Besuch wert. Da die Zeit schon fortgeschritten war, machten wir schnell noch einen Abstecher auf die Sommerrodelbahn nach Haidhof. Da wir dabei die Geräusche vom „Drei-Burgen-Ring“ aus dem benachbarten Wald herüber hörten, ließen wir uns auch das Rennen mit den Modellautos nicht entgehen.

Vor dem Abendessen im „Fuchsgarten“ ließen wir uns die Ballgeschwindigkeit bei unseren strammen Schüssen mit dem Fußball messen. Für die Bestleistung von 76 kmh kassierten wir noch einen „mittleren“ Preis. Zufällig stießen wir auf dem Weg noch auf die „Feuerspeier„, die mit ihren Vorstellung an verschiedenen Schauplätzen für Begeisterung sorgten. Mehrere Bands und Interpreten sorgten für die angenehme musikalische Unterhaltung.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, angelten die Kinder zuerst noch ein paar (Holz-) Fische und fischten anschließend noch bei der vom Kristallmuseum veranstalteten Schatzsuche eine Reihe von „Edelsteinen“ aus dem Sand. Daneben boten gerade die Feuerspeier eine weitere Vorstellung ihre Kunst.

Auf dem Rückweg in die Innenstadt wurden wir von dem ersten Feuerwerk am Stadtweiher überrascht. So waren wir zufällig „in der ersten Reihe“. Kurz danach beobachteten wir von der Altmühlbrücke aus den Höhepunkt der Sonnenwendfeier – das abschließende imposante Feuerwerk vom TV-Platz aus in Richtung Innenstadt. Gegen 22.30 Uhr stiegen wir müde und voller herrlicher Eindrücke unser Auto, wo die Kinder in Sekundenschnelle einschliefen.

Die Sonnenwendfeier in Riedenburg war definitiv einen Besuch wert und es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr auch der Zuspruch für dieses hervorragenden Angebot für Jung und Alt zunimmt. Die Stadt und das Altmühltal hätten es verdient.

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Highlight zur Sonnenwende

Einen Leckerbissen gibt es für Gäste und Einheimische am 19. Juni 2010 in Riedenburg. Ein rauschendes Stadtfest soll am Abend durch eine Sonnenwendfeier mit Feuerwerk gekrönt werden.

Das Stadtfest bietet schon am Nachmittag mit zahlreichen Veranstaltungen für Groß und Klein ein viel versprechendes Programm. Ob „Vielharmoniker“, Otti, Live-Musik in Gaststätten und Kneipen oder Ponyreiten, Kinderschminken und Hüpfburg – für jeden ist etwas dabei.

Am frühen Abend soll ein Open-Air-Konzert am Stadtweiher für Stimmung sorgen und Feuerkörbe, Fackeln und andere Feuerquellen die Stadt in ein anderes Licht tauchen.

Wenn schließlich am fortgeschrittenen Abend die Schiffe der Personenschiffahrt Kelheim in Riedenburg eintreffen, kann der Höhepunkt mit dem gigantischen Feuerwerk beginnen. Geballert wird an vielen Stellen in der Stadt, aber vom Sportplatz des TV Riedenburg aus werden die größten Knaller in Richtung Innenstadt abgefeuert.

Und wer Glück hat, dem läuft auch noch die letzte Hexe der Stadt über den Weg

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Es gibt keine Osterglocken mehr

Anlässlich unseres Osterbesuchs im Altmühltal, fielen mir die Osterglocken wieder ein, die in meiner Kindheit die sichersten botanischen Vorboten für den Frühling waren. Nein, nicht die Narzissen sind gemeint, sondern die gemeine Kuhschelle, die bei uns als Osterglocke bezeichnet wurde (und wird). So begab ich mich zum Heuberg bei Untereggersberg, der auf Grund seiner sonnigen Lage und der Bodenbeschaffenheit eine idealer Fundort für diese Frünlingsboten war.

Doch so sehr ich mich auch umschaute, ich konnte keine Spur mehr von „unseren“ Osterglocken entdecken. Ich habe allerdings gehört, dass es andernorts im Altmühltal diese seltene Blumenart noch geben soll. Nächstes Jahr werde ich mich wieder auf die Socken machen.

Wer keinerlei Vorstellung von der Osterglocke hat, kann sie  – zumindest bildlich – bei Wikipedia wiederfinden.

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Bilder vom Chinesenfasching

Leider hatte ich meine Digitalkamera vergessen, so dass ich nur ein paar Eindrücke vom Faschingsumzug durch meine Handy-Kamera vermitteln kann.

Am Ortseingang von Dietfurt sah es nicht gerade einladend aus:

Ortsschild Dietfurt Altmühltal

Aber das nasskalte Wetter konnte der wie immer guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Für Essen und Trinken war auf dem Faschingsumzug jedenfalls bestens gesorgt:

Das Festbankett kann beginnen

Des Kaisers Festbankett

Manchen Teilnehmern reichen aber offenbar die Blumentröge in Dietfurt schon:

Noch mehr Blumentröge?

Kann es denn genug Blumentröge geben?

Die Zwergerl vom Kindergarten Dietfurt bereiten den Weg

Kindergarten Dietfurt

… für das Prinzenpaar

Prinzenpaar 2010

… und schließlich den Kaiser Ko-Houang-Di

Kaiser Ko-Huang-Di

der nun schon seit 10 Jahren die Siebentälerstadt regiert.

Auf Wiederschaun bis zum nächsten Jahr!

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"Das Schloss auf dem Berg"


heißt das neueste Werk von Anton Mayer aus dem Riedenburger Ortsteil Oberhofen. Der 84-jährige  „Bauern Tone“ erzählt darin die „Geschichte und Geschichten von Eggersberg und dem Schloss, von Altmühlmünster und Flügelsberg“ auf Deutsch sowie „Mei Erlehm im Hoiz“ im lokalen bayerischen Dialekt.

Das erste Kapitel „Das Schloss auf dem Berg: Eggersberg“ ist der Geschichte des Schlosses und der Schulzeit des Autors in der Zwergschule in Eggersberg gewidmet. Da ich dieselbe Schule – wenn auch 30 Jahre später – besuchte und auch teilweise denselben Schulweg – zu Fuß – zu bewältigen hatte, hat gerade dieser Abschnitt die lebhaftesten Erinnnerungen in mir hervorgerufen.

Im zweiten Kapitel „Der Ort Eggersberg mit den früheren Ortsteilen“ werden das Ende der Gemeinde Eggersberg beschrieben, die 1972 in die Stadt Riedenurg eingemeindet wurde, sowie die Veränderungen durch den Main-Donau-Kanal, der 1992 fertig gestellt wurde. Hier kommt die Leidenschaft des Autors durch, der als „Kanalgegner“ über die Region hinaus bekannt geworden ist. Man muss seine Einstellung nicht teilen, aber sein Engagement wurde offensichtlich von der ehrlichen Sorge um die Umwelt geleitet. Zu diesem Thema ist auch das Erstlingswerk des Autors „Verloren – aber nicht vergessen“ im Jahre 2000 erschienen.

Der Kern der Chronik wird mit dem dritten Kapitel „Die umliegenden Pfarreien und Orte“ abgerundet. Hier geht es um Altmühlmünster, Deising, Meihern, St. Georg und Flügelsberg. Auch hier wird viel geschichtliches Wissen vermittelt, das ansonsten leicht in Vergessenheit hätte geraten können.

Schließlich schildert Anton Mayer im letzten Kapitel „Mei Erlehm im Hoiz“ die tagtägliche Arbeit in seinem Wald, das im lokalen Dialekt als „Hoiz macha“ kurz und treffend bezeichnet wird.

Kurz: Ein trotz der historischen Themen ein lebendiges und gelungenes Buch, das es verdient hat, gelesen zu werden, sei es nun von Altmühltalern oder Altmühltal-Freunden.

Das Buch ist im Dezember 2009 in der Tangrintler Medien Verlags GmbH Hemau erschienen und kostet 19,80 €. Erhältlich ist es beim Verlag und bei Anton Mayer in Oberhofen selbst.

Viel Spaß noch beim Lesen

Ihre / Eure

NadA

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Chinesenfasching in Dietfurt

Am Donnerstag, dem 11. Februar 2010,  ist es wieder soweit. Zahlreiche Gäste aus nah und fern kommen am „Unsinnigen“ zum Chinesenfasching nach Dietfurt ins Altmühltal. Seit 1954 gibt es den Chinesenfasching schon. Bis zum Faschingsdienstag übernimmt Kaiser KO-HOUANG-DI die Herrschaft über das Altmühlstädtchen.

Pünktlich um 13.61 Uhr startet auch dieses Jahr wieder der Faschingsumzug mit ca. 50 Wagewn und Fußgruppen. Nachdem der Wetterbericht Eiseskälte ankündigt, bedarf es besonders intensiver Kili-Wau-Rufe und warmer bzw. warm machender Getränke, um in die richtige Faschingsstimmung zu kommen. Die Siebentälerstadt ist gerüstet. Die bayrisch-chinesischen Maschkara (Narren) dürfen kommen.

Einzelheiten zum Umzug  und zu den Feierlichkeiten finden Sie / findet Ihr auf der Webseite der Stadt Dietfurt.

Kili-Wau

NadA

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